Erzählcafé im Richrather Treff: „Mehr als ein Reisebericht – das Sehnsuchtsland Georgien“ mit Doris und Johannes Sandbrink vom 11.2

„Land der großen Schicksale, der Abenteuer und des seelischen Glanzes.“ – Leo Tolstoi

Mit diesem Zitat begann ein Nachmittag, der die Besucherinnen und Besucher des Richrather Treffs tief in die Welt Georgiens eintauchen ließ.
14 Gäste waren der Einladung gefolgt und starteten in entspannter Atmosphäre: Bei Käsekuchen, Schokokuchen und frisch aufgebrühtem Kaffee entstand schnell ein offenes Miteinander. Nach einer halben Stunde des Ankommens und ersten Austauschs führten Doris und Johannes Sandbrink in ihren Vortrag ein – und nahmen das Publikum mit auf eine Reise in ein Land voller Widersprüche und Faszination.
Georgien, so zeigten sie, ist für viele ein Paradies: beeindruckende Landschaften, herzliche Menschen, eine reiche Kultur. Gleichzeitig kämpft das Land bis heute mit den Folgen der Sowjetherrschaft und den Herausforderungen des politischen Wandels. Warum aber leuchten die Augen vieler Menschen, sobald man Georgien erwähnt – selbst wenn sie nie dort waren?
Die Sandbrinks näherten sich dieser Frage mit einem lebhaften, farbigen Bericht. Ausgehend von der Hauptstadt Tbilisi (Tiflis) erzählten sie von ihren Eindrücken aus dem Großen Kaukasus mit seinen schneebedeckten Fünftausendern, von uralten Klöstern, Kirchen und Festungen, von georgischer Küche und Wein. Ebenso berichteten sie von Gesprächen mit NGOs und Journalistinnen und Journalisten über die aktuelle politische Lage sowie von Besuchen in Sozialeinrichtungen.
Den Abschluss bildete eine kleine, feine Weinprobe: nur eine minimale Menge, gerade genug, um den georgischen Wein auf dem Gaumen zu spüren – köstlich und intensiv. Ein stimmiger Ausklang für einen Nachmittag, der nicht nur informierte, sondern berührte und neugierig machte.

Published On: 11 Februar, 2026

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